Das Geheimnis von Profiling Partners

Meine Klienten und Kandidaten fragen mich aktuell alle: „Warum heisst Ihr Profiling Partners?“ Das Geheimnis unseres Namens möchte ich als diskrete Direktsucherin nicht ins Netz stellen und stattdessen das Geheimnis einer für Kandidat und Klient gelungenen Direktsuche mit Ihnen ergründen.

Die Krux eines wirklich erfolgreichen Executive Search ist das Profil. Wir Headhunter sprechen vom Suchprofil (inklusive Suchstrategie und Target List), unsere Klienten nennen es Anforderungsprofil (inklusive cultural fit) und der Kandidat sagt dazu Stellenprofil (inklusive Herausforderung, Arbeitsort usw.).

Als Partnerin von Profiling Partners - the executive search advisors who really care – fühle ich mich verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass das Anforderungsprofil meines Klienten und die Anforderungen meines Kandidaten übereinstimmen. Deshalb sind die genaue Profildefinition, das Management der Erwartungshaltungen aller Beteiligten und eine offene und konstruktive Kommunikation wichtige Zutaten für eine glückliche Direktsuche.

Einen kurzen Einblick in das Geheimnis einer erfolgreichen Direktsuche zeichnet eine Studie von Herbold Fischer Associates. Wenn die Suche scheitert, dann immer wieder am Profil, an den unterschiedlichen Erwartungshaltungen oder an einer mangelnden Kommunikation (leider oft durch den Headhunter). Missmatch der Such- und Anforderungsprofile (der Headhunter hat nicht verstanden): Jeder fünfte vorgeschlagene Kandidat entspricht nicht dem von Headhunter und Klienten gemeinsam ausgearbeiteten Profil. In weniger als 5% der Fälle erfüllt der Kandidat alle Kriterien des Suchprofils. In jedem zweiten Executive-Search-Projekt, das abgebrochen wird, hat der Kandidat nicht dem Profil entsprochen, wie es im Suchauftrag schriftlich festgehalten war. Und die für mich erstaunlichste Erkenntnis der Studie: In jedem dritten Suchprojekt, das abrupt beendet wurde, wollte der Kandidat nicht umziehen.

Na, hat der Headhunter dem Kandidaten denn nichts über den Arbeitsort erzählt? Das ist einer der fünf Motivationsfaktoren im Executive Search. Aber würden Sie als Headhunter dieses Berufsgeheimnis hier preisgeben?